
Nach der Verbrennung „undeutscher Bücher“ auf dem Berliner Opernplatz am 10./11. Mai 1933 warf am 23. Juni 1933, dem Vorabend des Gutenbergfestes, auch die Mainzer NS-Studentenschaft öffentlich Werke verfemter Schriftsteller ins Feuer. Wir wollen Textauszüge von einigen damals verbotenen Mainzer Autorinnen und Autoren lesen sowie weitere Stätten aufsuchen, die daran erinnern, wie nach 1933 das Mainzer Kulturleben zerstört wurde.
Dauer: etwa 2 Stunden.
Treffpunkt: Rheinuferpromenade am Rathaus (Kiosk der Köln-Düsseldorfer)
Endpunkt: 117er Ehrenhof
Für den Rundgang erbitten wir eine Teilnahmegebühr von 6 Euro (ermäßigt 5,00 Euro).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Frau Franziska Hendrich unter rundgang@sozialgeschichte-mainz.de gerne zur Verfügung.
Vergangene Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Archiv.