
Sofort nach der ‚Machtübernahme‘ der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 setzten auch in Mainz Diskriminierungsmaßnahmen ein, die darauf zielten, Juden aus dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu verdrängen. Viele Geschäftsleute mussten infolge von Boykotten ihre Unternehmen schließen oder zwangsweise an ‚Arier‘ unter Wert verkaufen. Der Rundgang beleuchtet das Schicksal verschiedener jüdischer Unternehmer und ihrer Familien.
Dauer: etwa 2 Stunden
Treffpunkt: Schillerplatz (Fastnachtsbrunnen)
Endpunkt: Kaiserstraße Ecke Leibnizstraße
Für den Rundgang erbitten wir eine Teilnahmegebühr von 6 Euro (ermäßigt 5,00 Euro).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Frau Franziska Hendrich unter rundgang@sozialgeschichte-mainz.de gerne zur Verfügung.
Vergangene Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Archiv.