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SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:Auch in diesem Jahr werden in Mainz wieder Stolpersteine verlegt. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Mainz und dem Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz laden wir zur Verlegung am 17. September ein. \nAn diesem Tag werden sowohl in der Mainzer Neustadt als auch in der Mainzer Altstadt Stolpersteine verlegt\, darunter die ersten Steine für Zeugen Jehovas in Mainz – Eva und Karl Duchmann. Künftig soll so an folgende Menschen erinnert werden: \n\nKarl Duchmann (Weißliliengasse 10); 11.00 Uhr\nEva Duchmann\, geb. Köhler (Weißliliengasse 10)\nHeinrich Lindauer (Mailandsgasse 4); ca. 11.45 Uhr\nSophie Lindauer\, geb. Dollmann (Mailandsgasse 4)\nIrma Lindauer (Mailandsgasse 4)\nHugo Strauss (Diether-von-Isenburg-Straße 1); ca. 12.20 Uhr\nMartha Strauss\, geb. Kahn (Diether-von-Isenburg-Straße 1)\nWilli Richard Strauss (Diether-von-Isenburg-Straße 1)\nEdith Strauss (Diether-von-Isenburg-Straße 1)\nHortense Silz-Morel (Ernst-Ludwig-Straße 12); ca. 12.45 Uhr\nErnst Reinach (Frauenlobstraße 40); ca. 13.10 Uhr\nAugust Vogel (Adam-Karrillon-Straße 13); ca. 13.30 Uhr\nJenny Vogel\, geb. Schott (Adam-Karrillon-Straße 13)\nWalter Vogel (Adam-Karrillon-Straße 13)\nKarl Mannsbach (Gabelsbergerstraße 5); 14.00 Uhr
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SUMMARY:„Auf den Spuren der Migration in Mainz“
DESCRIPTION:In unserer Region\, der „Völkermühle am Rhein“\, hat es seit der Römerzeit immer Wanderungsbewegungen von Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven gegeben. Dieser Rundgang möchte an ausgewählten Beispielen einen Teil der Mainzer Migrationsgeschichte erzählen. Konfessionelle\, politische\, ethnische oder ökonomische Gründe für Ein- und Auswanderungen lassen sich von der Antike an bis heute aufzeigen und werden von uns schwerpunktmäßig am Beispiel von Flucht vor Verfolgung\, Auswanderung aus Not und Arbeitsmigration im 19. und 20. Jahrhundert in den Blick genommen. \nDauer: etwa 2 Stunden. \n\n\nTreffpunkt: Ernst-Ludwig-Platz(Dativius-Victor-Bogen) \nEndpunkt: Neubrunnenstraße \n\n\n  \n\n\nFür den Rundgang erbitten wir eine Teilnahmegebühr von 6 Euro (ermäßigt 5\,00 Euro). \n\n\n  \n\n\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Frau Franziska Hendrich unter rundgang@sozialgeschichte-mainz.de gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:Verfolgung und Widerstand von Zeugen Jehovas – Das Ehepaar Duchmann aus Mainz | Vortrag und Lesung
DESCRIPTION:Nach der Verlegung der beiden ersten Stolpersteine für Zeugen Jehovas in Mainz am 17. September\, stehen die Biografien von Eva und Karl Duchmann\, für die diese Steine verlegt wurden\, im Zentrum des Vortragsabends. Mitglieder des Vereins für Sozialgeschichte Mainz haben intensiv zum Ehepaar Duchmann recherchiert und so können die Lebensgeschichten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dem Vergessen entrissen werden.  \nEva Duchmann war aktives Mitglied der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Mainz und wurde im August 1943 von der Gestapo verhaftet. Nachdem sie in das Polizeipräsidium München eingeliefert wurde\, verurteilte der Volksgerichtshof Berlin sie zum Tode. Eva Duchmann wurde anschließend in das Berliner Frauengefängnis Barnimstraße überstellt. Am 13. Oktober 1944 wurde sie in Berlin-Plötzensee enthauptet. \nKarl Duchmann wurde im November 1943 ins Gefängnis München-Stadelheim eingeliefert\, wo er wenig später in seiner Zelle verstarb. Das NS-Regime hatte ihm „Bibelforscherei“ zur Last gelegt. \nDaneben wird der Historiker Christoph Wilker sein Projekt und Buch „Die unbekannten Judenhelfer – Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden“ vorstellen. Im Nationalsozialismus verbreiteten die Zeugen Jehovas Protestflugblätter\, lehnten den Hitlergruß ab und verweigerten den Kriegsdienst. Für diesen Widerstand nahmen sie in Kauf\, selbst zu Verfolgten des NS-Regimes zu werden. Trotzdem setzten sie sich darüber hinaus über den herrschenden Antisemitismus hinweg und halfen ihren bedrohten jüdischen Mitmenschen. \nIn jahrelanger Recherche hat der Autor Christoph Wilker viele bewegende Einzelschicksale zusammengetragen. Diese Geschichten – begleitet von zahlreichen historischen Abbildungen und Dokumenten – beleuchten eine zu Unrecht vergessene Seite des zivilen Widerstands. Und sie schließen eine Lücke in der Geschichtsschreibung über die Zeit des Nationalsozialismus \nChristoph Wilker begleitet seit den 1990er Jahren Forschungs- und Gedenkprojekte zur NS-Zeit mit Schwerpunkt Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas. 2017/18 bereitete er im Auftrag von Prof. Dr. Winfried Nerdinger in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München eine Sonderausstellung über Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas vor\, die dort von September 2018 bis Januar 2019 zu sehen war und seitdem an anderen Orten als Wanderausstellung gezeigt wird. Wilker\, Mitglied im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands\, veröffentlichte Bücher\, Fachaufsätze und Filmclips zur Thematik. \nAnmeldung erbeten per Mail an: kontakt@hde-mainz.de  \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz und der Volkshochschule Mainz.
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LOCATION:Aula der vhs\, Karmeliterplatz 1\, Mainz\, 55116
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SUMMARY:Bedeutende Orte der ersten 50 Jahre Nullfünfgeschichte – Radtour mit Nils Friedrich | Es war einmal... Fanzine
DESCRIPTION:Mit dem Drahtesel machen wir zusammen einen spannenden Ausflug durch das Mainzer Stadtgebiet und die ersten knapp fünfzig Jahre der Vereinsgeschichte des 1. FSV Mainz 05. Vom Gründungsort\, zu den ersten Spielstätten\, bis hin zu einem der dunkelsten Orten\, die in Verbindung zum Verein stehen. Im wahrsten Sinne ein Auf und Ab durch die ersten Jahre des heutigen 1. FSV Mainz 05.\n\n\n\n\nEinmal kreuz und quer durch das Stadtgebiet werden (un-)bekannte Orte der frühen Vereinsgeschichte angefahren. An jedem Halt gibt es spannende und hoffentlich neue Informationen zum fußballerischen Aushängeschild der Landeshauptstadt. Mit dem Fahrrad legen wir in 150 Minuten eine Strecke von ca. 9\,5 Kilometer zurück\, die für jeden machbar ist\, aber auch ein paar Steigungen enthält. Das soll jedoch kein Ausschlusskriterium sein – zur Not wird eben ein Stückchen geschoben und aufeinander gewartet. \nAm Ende unserer Radtour wird jede*r Teilnehmende um einige Anekdoten und Geschichten rund um Mainz 05 reicher sein und die Wurzeln des Vereins in Mainz ganz anders wahrnehmen. \n\n\n\n\n\n\n\nStart: Dr.-Gisela-Thews-Platz\, 55116 Mainz\nDauer: ca. 2\,5 Stunden – Distanz: 9\,5 km\n\n \nEintritt: 6 €\, ermäßigt für Schüler*innen und Student*innen: 5 €
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SUMMARY:„Trümmerjahre und Kultur – Auf den Spuren der Nachkriegszeit durch Mainz“
DESCRIPTION:Der Rundgang führt uns zu Stätten in Mainz\, die eng mit dem politischen und kulturellen Neuanfang nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur verbunden sind. Mitten in den Trümmern entstanden mit Hilfe der französischen Militärregierung bedeutende Kultureinrichtungen. Zeitungen durften wieder erscheinen\, die ersten freien Wahlen seit 1933 fanden statt\, Wiederaufbauplanungen für das zerstörte Mainz wurden diskutiert. \nDauer: etwa 2 Stunden. \n\n\nTreffpunkt: Schillerplatz (Fastnachtsbrunnen) \nEndpunkt: Platz der Mainzer Republik \n\n\n  \n\n\nFür den Rundgang erbitten wir eine Teilnahmegebühr von 6 Euro (ermäßigt 5\,00 Euro). \n\n\n  \n\n\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Frau Franziska Hendrich unter rundgang@sozialgeschichte-mainz.de gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:„Grabsteine erzählen Geschichten – Auf den Spuren von Mainzer jüdischen Familien auf dem Neuen Jüdischen Friedhof“
DESCRIPTION:Beim Rundgang über den Friedhof begegnen wir interessanten Persönlichkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Hier ruhen zahlreiche Menschen des Kultur-\, Geistes und Wirtschaftslebens der Stadt Mainz\, die unsere Stadt geprägt haben\, bevor das NS-Regime sie an den Rand gedrängt\, deportiert und ermordet hat. An einige von ihnen soll mit diesem Rundgang erinnert werden. Abschließend werfen wir einen Blick in die restaurierte Trauerhalle\, erbaut 1879/80 von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig. \nDauer: etwa 2 Stunden. \n\n\nTreff- und Endpunkt: Neuer Jüdischer Friedhof\, Untere Zahlbacher Straße (Platz vor Eingang Trauerhalle) \nMänner bitte Kopfbedeckung mitbringen! \n  \n\n\nFür den Rundgang erbitten wir eine Teilnahmegebühr von 6 Euro (ermäßigt 5\,00 Euro). \n\n\n  \n\n\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Frau Franziska Hendrich unter rundgang@sozialgeschichte-mainz.de gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:Kicker\, Trainer und Mäzene – Nullfünf und seine jüdischen Mitglieder – Stadtrundgang mit Nils Friedrich
DESCRIPTION:Die Verbindungen zwischen jüdischen Menschen und dem 1. FSV Mainz 05 sind zahlreicher als bisher bekannt. Neben Eugen Salomon gab es weitere Mainzer\, die sich im populärsten Fußball- und Sportverein der Stadt engagierten. Im Rahmen eines Stadtrundgangs werden einige dieser Menschen vorgestellt\, die bis 1933 auf unterschiedlichste Weise mit dem Verein verbunden waren. Vom Gründungsort des Vereins ausgehend\, wandern wir durch Alt- und Neustadt bis in die Mombacher Straße\, wo für viele dieser Menschen ihr Leben in Mainz endete. An verschiedenen Stationen gehen wir auf ihr Leben und das ihrer Familien ein und sprechen über ihre Rolle und Verbindung zu Mainz 05.\n \nTreffpunkt: Dr.-Gisela-Thews-Platz\, 55116 Mainz\nDauer: ca. 150 Minuten – Distanz: ca. 3 ½ Kilometer\n \nEintritt: 6 €\, ermäßigt für Schüler*innen und Student*innen: 5 €
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